WIRKUNG VON INFRAROT

A chinese lion statueWas genau ist Infrarot?


Infrarot ist eine natürliche Wärmequelle.
Jeder Gegenstand  strahlt Infrarot ab – die Sonne sogar bis zu 50%. Infrarot können Sie nicht sehen, aber spüren, z.B. wenn Sie sich im Sommer nach dem kühlen Bad in den warmen Sand legen, um sich wieder aufzuwärmen: Der Sand hat die Infrarotwärme der Sonne gespeichert. Infrarotstrahlung wird sofort in Wärme umgesetzt, wenn sie auf die Haut trifft – und stimuliert so deren Durchblutung. In der Medizin verwendet man deshalb Infrarot zur Unterstützung bei Verstauchungen, Prellungen oder Entzündungen. Studien aus China und Japan belegen, dass regelmässige Nutzung von Infrarotwärme den Kreislauf anregen oder lindernd wirken kann bei chronischen Gelenkschmerzen, Rheuma oder Muskelschmerzen.

Infrarotwärme wirkt entspannend:
Massagegeräte mit den typisch rot leuchtenden Infrarotköpfen werden in der Sportmassage genutzt, u.a. zur Entspannung von verkrampfter Rücken- oder Nackenmuskulatur.

Infrarotwärme wirkt schon bei tiefen Temperaturen – das kennen Sie aus eigener Erfahrung: Wenn Sie sich an einem kalten, aber schönen Wintertag an eine Hausmauer setzen, haben Sie schnell wohlig warm – obschon das Thermometer nur wenige Grade über Null anzeigt. Kein Wunder: Die Wohlfühl-Temperatur ist nicht abhängig von den gemessenen Temperaturen der Umgebungsluft, sondern von der Wärmeempfindung Ihrer Haut.

In der Natur gibt es 3 Arten von Infrarotwellen, A, B und C,
die sich durch ihre Wellenlänge unterscheiden. Alle Wellen kommen jeweils gemeinsam, vor, wobei je nach Strahlenquelle die eine oder andere überwiegt. Strahlenquellen mit vorwiegend Infrarot A werden in der Medizin eingesetzt – sehr vorsichtig, da Verbrennungen möglich sind. Strahlenquellen mit vorwiegend Infrarot C sind dagegen sanft und können problemlos im Heimbereich eingesetzt werden. Diese Strahler werden in Infrarot-Wärmekabinen und Infrarot-Saunas genutzt.

 

Wie wirkt eine Infrarot Wärmekabine?



Die kontrollierte Wärme der Infrarotlampen erhitzt nicht in erster Linie die Kabinenluft — dieser erwärmt sich nur auf ca. 50° C. Die Infrarotstrahlung dringt vielmehr bis zu 4 cm tief in den Körper ein und erwärmt diesen von Innen heraus – ähnlich, wie wenn Sie Fieber hätten. Dadurch werden Muskeln, Organe und Gewebe besser durchblutet, der Stoffelwechsel wird angeregt und die Muskeln gelockert. Dieser Vorgang stärkt auch die Immunabwehr und kann Schmerzen lindern, die durch Arthrose, Muskelverspannungen und Gelenkserkrankungen ausgelöst werden.

Was sind die Vorteile gegenüber der klassischen finnischen Sauna?


Die Wirkung beginnt im Körper ca. 4 Minuten, nachdem Sie die Infrarot-Kabine eingestellt haben
. Ein Vorheizen ist deshalb nicht nötig! Das spart Energie und macht Sie flexibler: Sie können jederzeit einen Saunagang einlegen, wenn Sie eine halbe Stunde Zeit haben.

Eine einzige Anwendung à 25 bis 30 Minuten hat ungefähr die selbe Wirkung wie 3 Saunagänge in einer finnischen Sauna.
Der Kreislauf wird dabei nicht belastet, v.a., weil die Luftfeuchtigkeit viel weniger stark gesenkt wird, so dass auch Menschen die Infrarotkabinen nutzen können, die in der klassischen Sauna Probleme haben. 

Infrarotkabinen kommen ohne Ofen aus:
Die Strahler sind so installiert, dass keine Verbrennungsgefahr durch Berührung besteht.

Infrarot Wärmelampen können über einen normalen 230V Anschluss betrieben werden,
was bei Saunaöfen oft nicht möglich ist. Da die Kabinenluft nur schwach erwärmt wird, müssen Sie kein Entlüftungssystem installieren: Die Infrarotkabine kann in jedem Zimmer installiert werden, ohne spezielle bauliche Massnahmen.